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Thema: Haltung

Haltung,bitte!

Kaum zu glauben!

Aus: Christ & Welt Ausgabe 30/2014

„Der Präsident unserer Universität in Saarbrücken hat vorgeschlagen, dass die Kirchen die Religionslehrerausbildung selbst bezahlen sollen. Freunde von mir stehen der Kirche nahe und finden den Vorschlag vernünftig. Was sagen Sie?“ Christian F., Saarbrückenmehr

Haltung, bitte!

Passion im August

Aus: Christ & Welt Ausgabe 29/2014

„Ich liebe klassische Musik und fahre gern auf die Sommerfestivals, die überall hier bei uns im Norden stattfinden. Beim Durchblättern der Programme fällt mir aber auf, dass immer mehr Musik zur Aufführung kommt, die vom Kirchenjahr her in die Passions- oder Adventszeit gehört. Mich ärgert das so, dass ich der Festivalleitung einen geharnischten Brief geschrieben habe. Meine Freunde finden das übertrieben. Sie auch? Walter K., Lübeckmehr

Haltung, bitte!

Hierarchie der Opfer

Aus: Christ & Welt Ausgabe 28/2014

„Wir haben in unserer Gemeinde eine seltsame Auseinandersetzung: Seit einiger Zeit unterstützen wir ein Projekt, das die Leiden verfolgter Christen, vorwiegend im Nahen Osten, öffentlich macht und dafür kämpft, dass mehr christlichen Flüchtlingen Asyl in Deutschland gewährt wird. Unser Pfarrer erinnert in den Fürbitten immer wieder daran. Nun findet eine Initiative, wir würden andere Opfer, vor allem Muslime, damit diskriminieren und nur unsere ,Lieblingsopfer‘ pflegen. Was meinen Sie?“ Sofie O., Hamburgmehr

Haltung, bitte!

Kopfstand üben!

Aus: Christ & Welt Ausgabe 27/2014

„Vor 13 Jahren wurde ich Patin eines zauberhaften Babys. Jetzt ist er ein kluger Teenager und will sich unbedingt konfirmieren lassen. Eine tolle junge Pastorin, die auch in der Schule unterrichtet, gewinnt die jungen Leute für den Glauben. Seine Eltern haben sich allerdings radikal von der Kirche abgewendet. Nun sticheln sie, ihr Junge habe sich von einer Sektenführerin an der Nase herumführen lassen. Ich bin schockiert über ihre Härte und frage mich, ob ich mich einmischen darf.“ Kerstin Z., Göttingen mehr

Haltung, bitte!

Memento mori

Aus: Christ & Welt Ausgabe 26/2014

"seit Tagen ist die Presse voll von Artikeln über den verstorbenen Publizisten Frank Schirrmacher. Vermutlich war er ein großer Mann, aber ist das nicht übertrieben? Er war ja nicht der Bundeskanzler." Gregor F., bei Freiburgmehr

Haltung,bitte!

Müll statt Magenta

Aus: Christ & Welt Ausgabe 24/2014

„Am Donnerstag habe ich zufällig den Eröffnungsgottesdienst beim Katholikentag im Fernsehen gesehen – und mich geschämt für meine Kirche. Unsere Bischöfe in Mülltüten, die Liturgie kaum noch zu erkennen, die Gläubigen unter Schirmen versteckt und in unvorteilhafter Pose groß auf den Bildschirm geholt. Macht sich die Kirche so nicht lächerlich? Vertragen sich Gottesdienste überhaupt mit dem Fernsehen?“ W. Schneider, Osnabrückmehr

Haltung, bitte!

Seiten der Sehnsucht

Aus: Christ & Welt Ausgabe 23/2014

Was halten Sie von „geschönten“ Tagebüchern? Meine Mutter schrieb ihr Leben auf, und meine Kinder haben große Sehnsucht nach Wurzeln. Ich kann aber kaum ertragen, dass die Autorin unserer Familiengeschichte so viel Schmerzliches einfach auslässt. Soll ich die Tagebücher der nächsten Generation anvertrauen oder nicht? Martin A., Berlinmehr

Haltung, bitte!

Lieblingsenkel

Aus: Christ & Welt Ausgabe 22/2014

„Mein Vater hat meinem ältesten Sohn zur Erstkommunion eine Uhr geschenkt, ein Erbstück. Der Junge sei der „Stammhalter“ und der Älteste, deshalb ginge die Uhr an ihn. Er macht ein ziemliches Gewese um unseren „Ältesten“. Dabei hat er doch mehrere Enkel. Ich bin seine älteste Tochter, und er hat immer betont, dass er uns Mädchen alle gleich behandelt hat. Deshalb macht mich dieses Verhalten ärgerlich. Andererseits liebt mein Ältester seinen Großvater. Soll ich den Ärger runterschlucken?“ Sybille B., Schwetzingenmehr

Haltung, bitte!

Gustavs Vermächtnis

Aus: Christ & Welt Ausgabe 21/2014

„Im Fernsehen, auf dem Buchmarkt, in den großen Zeitungen, überall wird des Ersten Weltkriegs gedacht und das Grauen vor Augen geführt, das dieser Krieg für Europa bedeutet hat. Ausgerechnet in Kirchen hängen immer noch die Tafeln mit den Namen der Gefallenen, Soldaten werden zu Helden stilisiert, mit nationalistischem Pathos und Bibelsprüchen. Müssten diese Tafeln nicht endlich verschwinden, damit die christlichen Kirchen mit ihrem Einsatz für den Frieden glaubwürdig werden?" Henner F., Karlsruhemehr

Haltung, bitte!

Fernes Mitleid

Aus: Christ & Welt Ausgabe 20/2014

„Seit in der letzten Woche ein Austauschschüler aus Hamburg in den USA erschossen wurde, ist die Aufregung und Betroffenheit groß. Der Fall ist fürchterlich, aber in den USA werden täglich Teenager erschossen, nach denen kräht kein Hahn und schon gar keine bürgerliche Öffentlichkeit in Deutschland. Ist das nicht ein ganz besonderer Zynismus – eine Moral nur für die eigenen Leute?“ Henner R., bei Hamburgmehr

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