Das Unwesentliche: Deutsche Helden
James Bond gegen Schmutzfinger
Aus: Ausgabe 05/2012
Raoul Löbbert deckt die wahren Hintergründe für die Verhaftung des Internet-Unternehmers Kim Schmitz auf.
Er ist dick, er trägt Gold, er flog zum Frühstück mit dem Privathubschrauber. Jetzt wurde Internet-Unternehmer Kim Schmitz in Neuseeland verhaftet, angeblich wegen Copyright-Verletzungen durch seine Seite Megaupload.com. Doch in der CSU kann man es damit zur Führungsfigur bringen. Was also ist wirklich geschehen? Es heißt, das FBI sei ihm auf den Fersen gewesen. Und die CIA. Ja, selbst bei Weight Watchers stand Schmitz auf der Fahndungsliste. Gut informierte Verschwörungstheoretiker behaupten nun, dass Schmitz an einem Download der Weltherrschaft gearbeitet habe. 00-Agenten des britischen MI 6 kamen ihm auf die Spur, als sie sein Foto mit alten Fahndungsbildern von Gert Fröbe verglichen. Der war auch dick, der war auch Deutscher, und wollen die nicht immer Weltmeister werden in irgendwas? Fröbe hatte die schlechte Angewohnheit, schöne Frauen mit Gold zu überziehen und sie sich glänzend und tot in die Villa zu stellen. Kim Schmitz hat auch eine Villa, trägt sein Gold aber lieber selbst. Dafür sieht er aus, als würde er seine Frauen am liebsten mit Schokolade überziehen, um sie zu vernaschen in seiner Villa – das geht auf die Hüften. Seine Bediensteten – russische Schläger und Bikini-Amazonen – sollen ihn deshalb „Schmutzfinger“ nennen. Wer Schmitz, den Schmutzfinger, zur Strecke brachte, ist nicht bekannt. Ein Engländer, heißt es. In der Eurokrise befürchten die gerade wieder, dass Deutsche sie fremdregieren. Deshalb schickten sie ihren besten Mann – in einem deutschen Auto





