Christ & Welt
Danke!
Aus: Ausgabe 49/2011
Christ & Welt hat sein erstes Lebensjahr vollendet. Wir danken Ihnen, den Lesern.

Am 2. Dezember 2010 stand an dieser Stelle ein Stoßseufzer. „Mein Gott!“ Ob das gut geht, wenn die „Zeit“, und das, was vom „Rheinischen Merkur“ übrig blieb, zusammengehen? Es war eine Frage aus dem Publikum, die wir da in unserem ersten Editorial aufgegriffen haben. Nun, 52 Ausgaben später, fragen wir die treuen und neuen Leser zurück: Ist es gut gegangen? Sagen Sie vielleicht sogar: Gott sei Dank, dass es Christ & Welt gibt?
„Mütterlein, Mütterlein, du warst mehr als Gold und Geld./ Man kann beinah sagen, ohne dich/ Wär ich heut nicht auf der Welt“, reimte der kürzlich verstorbene Liederdichter Georg Kreisler einmal ebenso genial wie banal. Wenn Christ & Welt in der „Zeit“ so etwas wie ein Erfolg ist, dann sind Sie, liebe Leser, dessen Mutter. Die Männer mögen sich an dieser Stelle bitte gleichberechtigt mitgemeint fühlen.
Christ & Welt versucht, ein neues, ein feuilletonistisches Gespräch um Glaube, Geist und Gesellschaft zu eröffnen. Wir haben ein Augenzwinkern riskiert, wo die Mienen verbissen waren. Einen zweiten Blick, wo alles klar schien. Die Seite eins dieser Woche erinnert an die Debatten des zu Ende gehenden Jahres. Ob Kirchenaustritte oder Homo-Ehe im Pfarrhaus, Papstbesuch oder Jesus als Vegetarier, „Früchtle des Zorns“ oder „Sturm auf die Bazille“: Sie haben sich an unseren Diskussionen beteiligt, haben uns ermutigt und kritisiert. Ihr Zu- und Widerspruch hat die Redaktion durch aufregende 12 Monate getragen.
Nicht ganz so genial, wie es Georg Kreisler sagen würde, aber mitnichten banal, sei Ihnen versichert: Ohne Sie wären wir nicht Christ & Welt. Wir schreiben, um von Ihnen gelesen zu werden. Auch 2012.





