www.zeit.deProbe-Abo

Thema: Haltung

Haltung, bitte!

Spenden ist schöner

Aus: Christ & Welt Ausgabe 33/2011

„Immer, wenn ich auf meinen Gehaltsstreifen gucke, ärgere ich mich, dass ich so viel Kirchensteuer an den Staat abführe. Ich verdiene sehr gut und möchte gern mit meinem Geld kirchliche Projekte unterstützen, will aber selbst darüber entscheiden und das nicht dem Staat überlassen. Jetzt frage ich mich, ob ich aus der Kirche austreten soll.“mehr

Haltung, bitte!

Seelsorge hat Grenzen

Aus: Christ & Welt Ausgabe 32/2011

„Seit ich halbwegs erwachsen bin, erzählen mir viele Menschen in meinem Umfeld von ihren Problem und Krisen. Ich komme mir aber manchmal wie der Seelenmülleimer meiner Umgebung vor. Ein unchristlicher Gedanke, aber um mich sorgt sich niemand. Was soll ich tun?“mehr

Haltung, bitte!

Mehr als Gotteslohn?

Aus: Christ & Welt Ausgabe 31/2011

"Seit einem halben Jahr arbeite ich in einer kirchlichen Institution. Vorher war ich in der freien Wirtschaft und hatte gehofft, dass der deutlich geringere Verdienst durch ein christliches Arbeitsklima ausgeglichen wird. Nun merke ich, dass es hier auch so zugeht wie überall. Muss ich das hinnehmen?"mehr

Haltung, bitte!

Katholische Arroganz

Aus: Christ & Welt Ausgabe 30/2011

„Wir sind evangelisch und wohnen in einem tiefkatholisch geprägten Landstrich. Weil der Religionsunterricht sonst ganz wegfällt, darf unsere Tochter mit sechs anderen Kindern am katholischen Religionsunterricht teilnehmen. Teil des Religionsunterrichts ist auch die Firmvorbereitung. Alle evangelischen Kinder bekommen schlechte Noten, weil der Priester vor allem Wissen abfragt, das zur Firmung führt. Unsere Tochter will nicht mehr hingehen. Der Priester bleibt auch nach vielen Gesprächen hart und sagt: ,Die Evangelischen können ja zu Hause bleiben, wenn ihnen mein Unterricht nicht passt.‘ Was sollen wir machen?“ mehr

Haltung, bitte!

Seelenfäden spinnen

Aus: Christ & Welt Ausgabe 29/2011

„Darf ich mich als Großmutter in das Leben meiner Kinder einmischen und mit ihnen über die Taufe meines Enkels reden? Mir bedeutet es viel, in der Kirche zu sein. Diesen ,Seelenfaden‘ möchte ich gerne an meinen Enkel weitergeben, aber mein Sohn und meine Schwiegertochter sind beide keine Kirchgänger.“mehr

Haltung, bitte!

Fleisch ist nicht alles

Aus: Christ & Welt Ausgabe 28/2011

„Meine Tochter geht in einen katholischen Kinder?garten. Auch ein paar muslimische Kinder gehen dorthin. Ich habe das immer begrüßt, denn es dient ja der Integration. Nun aber hat die Leitung beschlossen, dass künftig kein Schweinefleisch mehr auf dem Speiseplan für das Mittagessen steht. Geht das nicht zu weit in einer christlichen Einrichtung?“mehr

Haltung, bitte!

Raubzug im Pyjama

Aus: Christ & Welt Ausgabe 27/2011

„Bei meinem Nachbarn liegen zwei Tageszeitungen vor der Tür. Am Nachmittag liegen sie dann ungelesen im Altpapier. Deshalb bin ich dazu übergegangen, mir vor dem Frühstück frühmorgens heimlich eine seiner Zeitungen auszuleihen. Ist das in Ordnung?mehr

Haltung, bitte!

Das tote Haus

Aus: Christ & Welt Ausgabe 26/2011

„Vor zwei Jahren hat sich in seiner Wohnung ein junger Mann erhängt, den alle, auch die Kinder, im Haus sehr mochten und an den wir alle oft denken. Aber wir reden nicht über ihn. Nun ist eine Frau mit ihrer achtjährigen Tochter in die Wohnung eingezogen und wir wissen nicht, wie wir uns ihr gegenüber verhalten sollen.“mehr

Haltung, bitte!

Ideen brauchen Zeit

Aus: Christ & Welt Ausgabe 25/2011

"Ich engagiere mich als Abiturientin in der evangelischen Jugendarbeit und war begeistert vom Kirchentag. Als ich meinem Pfarrer von den Anregungen dort erzählte, meinte er, dieser Medienrummel würde vom wahren Glauben eher ablenken. Warum gibt es Kirchentage, wenn die Geistlichen sie daheim ablehnen?"mehr

Haltung, bitte!

Volles Stimmrecht

Aus: Christ & Welt Ausgabe 24/2011

„Ich bin hauptberuflich Chorleiter, demnächst steht ein großes Konzert an. Weil ich mit dem Klang nicht zufrieden war, habe ich einige Damen, die mit den hohen Tönen hörbar Probleme hatten, gebeten, vom Sopran in den Alt zu gehen. Nun haben diese Sängerinnen damit gedroht, den Chor zu verlassen. Ich hätte sie herabgestuft und verletzt, sie seien schließlich keine Profis, sondern musikbegeisterte Laien, sagen sie. Soll ich die Neueinteilung der Stimmen wieder rückgängig machen?“mehr