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Leserbriefe

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30.09.2011

Papstbesuch - Mein Gott, er meint ja mich (C&W 40/2011)

Ein herzliches Dankeschön an Frau Florin für diese wunderbare Beschreibung des Denkens, Fragens und Fühlens von "normalen Christen". Als Mitt-Vierziger empfand ich den Papstbesuch ebenso…

…enttäuschend und herausfordernd zugleich.

Im empfinde Ihre Publikation als einzigartig in der religiösen Presselandschaft. Schade, dass man C&W nicht einfach auch "solo" erwerben kann.

Dr Harald Sturm

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30.09.2011

Papstbesuch

Ist sich eigentlich der Vatikan, allen voran der Papst bewußt, wie viel Millionen Euro Steuergeldern nötig waren für den 4 tägigen Papstbesuch. Sieht so die…

…vom Papst geforderte Demut aus? Es ist einfach Wasser zu predigen, aber selber Wein zu trinken.

Inge Hovenbitzer

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24.09.2011

Der Papst in Deutschland

Der Papst wird gebrechlich, was man bei seinem Besuch feststellen konnte. Geistig ist er immer noch fit und einer der besten Kenner der Tradition, aber…

…leider auch in dieser befangen. Es ist zu wenig, im Ritus zu schwelgen, aber zu den wichtigsten Fragen der Kirche zu schweigen: wirkliche Ökumene (nicht nach der Pfeife Roms), Einheit der Christen (statt ums Rechtha-ben zu streiten, die Gegner sind viel eini-ger), Mahlgemeinschaft mit den Protestan-ten (statt z. B. Prof. Hasenhüttl zu diszipli-nieren, aber dem prominenten Protestan-ten Frère Roger aus Taizé sogar persön-lich die Kommunion zu reichen !), die Rolle der Frau in der Kirche (im Urchristentum wurden Frauen selbstverständlich auch zu Presbytern ordiniert), Abschaffung des Pflicht-Zölibats (den Jesus nie verlangt, nur angeraten hat. Die Phasisäer "legen [den Gläubigen] schwere Lasten auf, mein Joch aber ist sanft und meine Bürde leicht."), Nachdenken über eine weniger prüde Sexualmoral (statt sich in Kondom-debatten zu verzetteln), die Wiederzu-lassung geschiedener Katholiken in den im Evangelium genannten Fällen zu den Sakramenten, und schließlich und endlich die Anerkennung der Tatsache, daß der Jurisdiktionsprimat keine biblische Lehre, sondern Matth. 16, 18 ein späterer Ein-schub und somit eine Urkundenfälschung ist!
Jahwe heißt nicht Tradition, vielmehr nann-te sich Gott Mose gegenüber selbst: "ICH BIN, DER ICH SEIN WERDE", die Zukunft!

Wilhelm Kratochwil

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09.09.2011

Tut Scheiden noch weh?

Kürzlich wetterte der Kölner Kardinal Joachim Meisner wieder einmal und in gnadenloser Manier gegen die Akzeptanz irdischer Realitäten auch innerhalb der katholischen Kirche.

Er lehnt offenbar…

…immer noch strikt ab, daß zwei Menschen, deren Ehe oder Partnerschaft mißlang, einen erneuten Eheversuch "mit kirchlichen Segen" starten und auch keine Vollmitglieder seiner Kirche bleiben dürfen.

Von christlicher Barmherzigkeit hat dieser Hardliner scheinbar noch nie etwas gehört?

Da ist es schon tröstlich, wenn die FAZ-Autorin Melanie Mühl den Versuch macht, mit ihrem Buch "Die Patchwork-Lüge" Trost und Hoffnung auch denjenigen zu spenden, die den Trennungsschmerz einer gescheiterten Ehe oder Partnerschaft nicht einfach so "wegstecken" können.
Eine ermutigende Buchveröffentlichung!

Yvonne Walden

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26.08.2011

Heilige vom Band von Stefan Deges

Da Opus Dei selbst den dargestellten Fall auf deren Internetseiten ausdrücklich als Heilung von einer „Berufskrankheit“ propagierte, seien den klaren dermatologischen Ausführungen von Frau Prof.…

…Dr. Mahler einige arbeitsmedizinische Bemerkungen angefügt.

Bei der vorgestellten medizinischen Kasuistik handelt es sich differentialdiagnostisch um zwei Arten von „klassischen“ Berufskrankheiten. Nationale und supranationale (WHO/ILO- bzw. EU-) Berufskrankheiten-Listen unterscheiden dabei zwischen (Haut-) Erkrankungen durch ionisierende Strahlung und allergisch oder toxisch – irritativ verursachten Hautekzemen.

Die Frage, inwieweit nun im vorliegenden Falle die fehlende histopathologische (s. g. feingewebliche) Diagnosesicherung bei der Verdachtsdiagnose „Hautkarzinom“ oder andererseits die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussende Expositionskarenz des wahrscheinlicheren Handekzems in einem Berufskrankheiten-Verfahren entscheidend wären, bedarf zur Klärung eines abschließenden arbeitsmedizinischen Zusammenhangsgutachtens.

Anmerkung: Medizinstudenten in Bonn haben im Rahmen meiner Vorlesung „Arbeitsmedizin“ in Gesamtschau von Berufsanamnese und klinischer Befundkonstellation des Erkrankten wiederholt die (Fern-) Diagnose „Kontaktekzem“ gestellt (Latexallergie wurde häufiger angenommen als die früher geläufigen Handekzeme durch Sterilisations- bzw. Desinfektionsmittel).

Dr. Franz H. Müsch

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24.08.2011

Gott ohne Jugend

Ich erkenne aus Ihren Zeilen, dass der Autor Andreas Öhler die Wirklichkeit Spaniens überhaupt nicht kennt. Er tappt in der Falle vieler seiner Zeitgenösen…

…in Deutschland. Franco ist vor meiner Zeiten gestorben und die Inquisition ist das allerbeste und aber langweiligste, meist benutztes Thema ist, wenn man gar nicht weiß, wovon man spricht. Das hat das gleiche Niveau, als wenn ich die Probleme Deutschlands mit den Dritten Reich und die Invasion der Barbaren über Rom erklären würde. Wenn der Autor das Land kennen würde, würde er über die Vorkriegszeit (1934-1939), über den Anticlerikalismus und die Zeiten von 1800 und 1900 Jahrhundert in Spanien sprechen. Die Inquisition erklärt überhaupt nichts, und Franco nur einige wenige Dinge.

Maria Lozano

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14.08.2011

Wesentliches: Weltjugendtag (Ausgabe 33/2011)

Anna Papathanasiou beschreibt geistvoll und spritzig die Problematik von religiösen Großveranstaltungen. Dafür verdient sie aufrichtigen Dank, besonders weil sie auf den letzten Satz nicht verzichtet…

…hat. Dem Menschen bleibt wegen seiner sehr begrenzten Möglichkeiten immer nur die innere Bereicherung durch einen Weltjugendtag in Gemeinsamkeit mit anderen, selbst, wenn man nicht persönlich dabei war und ihn nur durch das Fernsehen begrenzt mitbekommen hat.

Das daheim umzusetzen, durch vorbildliches Handeln und die Art, wie man dann auf die andern zugeht, ist nicht nur persönlich beglückend. Es kann die Welt ein wenig besser machen. Und darum geht es.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen, besonders für Gottes Segen

Otto Schult

Antwort der Redaktion

Sehr geehrter Herr Schult,

vielen Dank für Ihren freundlichen Brief. Ich freue mich, dass Sie den Text so verstanden haben, wie er gemeint war: Als konstruktive Kritik an einer grundsätzlich guten Sache. Er ermutigt mich dazu, auch in Zukunft Themen von allen Seiten zu betrachten und auch kritisch darüber zu schreiben.

Herzlich,

Anna Papathanasiou (Volontärin)

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11.08.2011

Leitartikel:Heraus aus der Weltfalle (Ausgabe 32/2011)

Lieber Herr Öhler,

Ihr Leitartikel vom 4. Augusr war großartig! Ich habe ihn mit viel Freude und vollster Zustimmung gelesen und genossen.

Herzlichen Dank dafür!


Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück und Erfolg, viel Freude, besonders aber gute Gesundheit und Gottes Segen

Mit herzlichen Grüßen

Otto Schult

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05.08.2011

Das Wesentliche: Es gibt keinen Mann ohne Unterleib

ich danke dem Verfasser und der Redaktion für den Mut, einen solch ehrlichen Artikel über die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft zu veröffentlichen.

Ich werde als katholischer Religionslehrer…

…an einem Berufskolleg in Köln oft gefragt, wie als "Betroffener" eine Kirche vertreten kann, die Homosexuelle das Menschsein abspricht, in dem sie sie auffordert, auf ihre Sexualität zu verzichten - auch oder vor allem, wenn sie in eine liebende Beziehung eingebungen ist.

Gott sei Dank gibt es genug Pfarrer, die sich uns zuwenden und uns Hoffnung geben, als Geschöpfe Gottes zur Gemieischaft Christi azuzugehören.

Ich wünsche mir möglichst bald einen neuen Denkprozess in der katholischen Kirche.

Alfred Mehls

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24.07.2011

Haltung, bitte! Katholische Arroganz C&W 30/2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

Katholische Arroganz was ist das? Gibt es auch eine calvinische, eine lutherische oder evangelische Arroganz? Kann eine Religion…

…überhaupt arrogant sein oder muss man die Arroganz auf Personen beschränken?
Ich finde es nicht erlaubt von dem Verhalten einer Person auf das Selbstverständnis einer ganzen Institution zu schließen.
Hier wird mit einem kurzen Titel diffamiert und diskreditiert.

Ich hatte den RM Jahrzehnte abonniert und beziehe nach langen Überlegungen auch noch Heute die Zeit mit der sechsseitigen Beilage. In all diesen Jahren ist mir eine derartig arrogante und provozierende Überschrift nicht zu Gesicht gekommen.

Wenn das Verhalten des Religionlehrers so wie geschildert den Tatsachen entspricht, warum wird hier kein Name genannt? Sowohl der Name des Priesters der Schule und des Schulortes.
Ist der geschilderte Tatbestand nicht eine Angelegenheit für die Schulaufsicht, eventuell auch für den Bischof des Priesters?

Mit freundlichem Gruß

Hans-Joachim Becker

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